Donnerstag, 27. November 2014

7 Fakten über mich

"Komm! Nimm lieber die 7, bevor noch jemand mit den 20 Fakten um die Ecke kommt", dachte ich so bei mir, als Frauke von Fräuleins wunderbare Welt mir erzählte, dass sie mich nominiert hat. Besonders enthusiastisch hat sie mir die Aktion ja nicht verkauft, die liebe Frauke, hat keinen Zweifel daran gelassen, dass sie selbst kein Riesenfan davon ist. Aber genau deshalb habe ich wohl Lust bekommen, mitzumachen. Ob sie mich mit dieser Masche nur einfach ganz geschickt geködert hat? *lach* Es ist ihr gelungen.



(1.)   Ich bin wirklich kein Nähprofi, auch wenn das oft angenommen wird. Ich habe mir im Herbst 2012 den Traum erfüllt und mich zu einem Anfänger-Nähkurs angemeldet. Schon nach der ersten Stunde wusste ich: Das ist mein Hobby, das wird meine Leidenschaft, und niemand im Kurs benutzt so viele Stecknadeln beim Zusammenheften wie ich! *lach* Beim Nähen lernt man nie aus;ich habe ständig die Möglichkeit, etwas zum 1. Mal auszuprobieren und darüber ein kleines oder großes Erfolgserlebnis zu bekommen. Das finde ich toll. Wenn mir ein Nähwerk gelungen ist, bin ich immer noch genauso fasziniert und stolz wie vor zwei Jahren, als ich mir die erste selbst genähte Tasche über die Schulter hängen konnte. Nähen macht mich glücklich.

(2.)   Beim Nähen brauche ich etwas auf die Ohren: Musik, Hörspiele wie den ARD-Radio Tatort, verschiedene Podcasts wie Interviews, Reisereportagen, Features über gesellschaftliche Themen oder Hörbücher und Kabarett-Programme. Ich sauge alles auf! Wenn ich nicht gerade meinen Grips anstrengen und mich auf eine neue Anleitung konzentrieren muss, lasse ich mich gerne auf diese Weise unterhalten und informieren. Für einen guten Podcast- oder Hörbuch-Tipp bin ich immer dankbar.

(3.)   Manchmal werde ich gefragt, ob ich Kinderbuchautorin bin, weil ich es mag, Geschichten und Charaktere zu erfinden. Fritzi, Freddi und Flori zum Beispiel. Nein, bin ich nicht, aber ich habe viele Jahre freiberuflich mit Kindern gearbeitet und diesen Job sehr geliebt. Texte habe ich immer geschrieben. Auch für Kinder.

(4.)   Ich besitze seit einem halben Jahr ein Smartphone. Nachdem nun die Phase der ersten Verliebtheit vorbei ist, lasse ich diesen kleinen Zeitfresser und Aufmerksamkeitsdieb öfter mal wieder in der Ecke liegen. Im Sommerurlaub habe ich mein Handy zum Beispiel bewusst zuhause gelassen. Kein Internet, keine sozialen Medien, komplett offline! Ich weiß, für viele von euch unvorstellbar. Aber ich sage euch: Macht das mal! Es tut so gut! ... So nützlich die mobilen Computer auch sind - gerade für uns Blogger - für mich muss es auch Auszeiten davon geben. Damit ich meine Umwelt und die Menschen um mich herum bewusst wahrnehmen kann und damit wundervolle Situationen entstehen können, die das Smartphone kaputt gemacht oder verhindert hätte. Man kann einfach nicht auf mehreren Hochzeiten gleichzeitig tanzen. Kennt ihr eigentlich schon das NoPhone? Also das würde ich auch mit in den Urlaub nehmen. *lach*

(5.)   Manchmal fällt mir die Decke auf den Kopf, und dann muss ich raus, mich bewegen. Am liebsten fahre ich dann Fahrrad. Das ist mein Ausgleich und mein Sport. Jetzt im Winter fehlt mir das Fahrradfahren sehr. Aber unter 10 Grad bei kaltem Wind und Nieselregen bin ich machtlos gegen meinen inneren Schweinehund. Da wickle ich mir lieber einen dicken Schal um den Hals und gehe eine große Runde spazieren.

(6.)   Wenn der Kopf beim Fahrradfahren im Leerlauf ist, fliegen mir schnell Ideen zu. Oft fällt es mir dann schwer, diese Ideen auch einmal liegen zu lassen und nicht sofort in die Tat umzusetzen. Dann greife ich zu meinem Blog-Notizbuch und schreibe meine Ideen für später auf.

(7.)   Eigentlich bin ich kein Fan von Blogstöckchen und Awards, bei denen man Fragen gestellt bekommt oder was von sich erzählen soll. Denn ich mag nicht zu viel von mir preisgeben. Ich habe großen Respekt vor dem Internet, das nichts vergisst, und davor, dass eventuell auch Menschen meinen Blog lesen, mit denen ich keinen Kaffee trinken gehen würde. Der gläserne Mensch ist mir ein Graus. Deshalb überlege ich immer sehr genau, welche Informationen ich über mich veröffentliche. Trotzdem möchte ich manchmal auch gerne Persönliches erzählen und beim Bloggen authentisch sein. Diese Gratwanderung zwischen Persönlich-Werden und Privatsphäre-Behalten finde ich oft nicht einfach.

Danke, liebe Frauke, dass du mich für die 7 Fakten nominiert hast! Mir hat's Spaß gemacht! Ich möchte auch ein paar Leute nominieren. Vielleicht hat ja jemand Lust!? Die Aktion ist zwar total doof und braucht kein Mensch, aber... *lach* Na, ihr Hübschen, wie wär's?

Janin {Kirschsüß}
Martina {Knuddelwuddels}
Katharina {Fröbelina}
Brigitte {Punktemarie} und
Katharina {Der Rabe im Schlamm}
 

Dienstag, 25. November 2014

Tasche für verkannte Superhelden !

Wisst ihr, wer verkannte Superhelden unserer Zeit sind? Das sind die IT-Spezialisten, die System-Administratoren und Programmierer, die tagtäglich dafür sorgen, dass unsere moderne, digitale Gesellschaft funktioniert. Was wären wir ohne das Wissen dieser Männer und Frauen über Bits und Bytes und Einsen und Nullen? Wie echte Superhelden agieren sie im Verborgenen; man sieht sie nur selten, nimmt ihre Anstrengungen kaum wahr.


Für meinen Lieblingshelden entstand diese Tasche nach dem Schnitt Kulturtasche Kamille von Lillesol und Pelle. Genäht aus einem Stoff, der jedes Computerherz höher schlagen lässt. Verstärkt mit einer Lage S 320. Falls ihr euch über das üppige Grün im Hintergrund wundert... Die Tasche und die Fotos sind bereits im Sommer entstanden.

 
So kann ich auch berichten, dass die Tasche beim Anwender Gefallen gefunden hat und dankbar angenommen wurde. Allerhand Computerzubehör findet nun darin Platz: Maus, Ladekabel, USB-Stick und einiges andere. Allein das Gummiband hat sich als wenig praktisch erwiesen. Da würde ich beim nächsten Mal genau wie auf der gegenüberliegenden Taschenseite einfach ein paar Innentäschchen einnähen.


Donnerstag, 20. November 2014

Der Geheimnisdrache am Tag der Kinderrechte

Es war einmal ein Drache, der hütete Geheimnisse. Kein Gold, keine Juwelen interessierten ihn. Nein, er bewahrte die Geheimnisse von Kindern. Denn Kinder - das wusste der Drache - haben ein Recht auf Geheimnisse! Niemand darf heimlich in den Sachen eines Kindes stöbern und seine Briefe oder Tagebücher lesen. Kinder haben das Recht auf ein Privatleben! So steht es in Artikel 16 der Kinderrechtskonvention, die vor 25 Jahren von den Vereinten Nationen verabschiedet wurde.


Deshalb können Kinder einen Geheimnishüter gut gebrauchen. In dieser Klapptasche aus Cord und Filz  finden Briefe, Zettel, Fotos und viele andere Schätze Platz. Alles wird streng bewacht vom grimmig dreinschauenden Drachen, der jede Neugiernase erschreckt und vertreibt. Wehe dem, der sich doch traut, das Täschchen zu öffnen! ... Grrrr!


Ausgedacht habe ich mir das Projekt schon vor vielen Jahren, als es einmal darum ging, Kinder spielerisch und auf kreative Weise mit ihren Rechten vertraut zu machen. Damals habe ich den Geheimnisdrachen aus Pappe und Papier gebastelt, denn vom Nähen hatte ich noch keine Ahnung. Das Tolle ist, dass Kinder mit ein bisschen Unterstützung die Tasche sogar selber nähen und fantasievoll gestalten können. Wenn ihr mögt, kann ich ja mal ein kleines Tutorial schreiben.


In der UN-Konvention sind neben dem Recht auf Privatsphäre auch viele andere Kinderrechte verankert worden, z. B. ganz elementar das Recht auf Schutz und Versorgung, aber auch das Recht auf Bildung, auf Freizeit und Erholung, das Recht auf die Pflege der eigenen Kultur und Sprache, auf freie Meinungsäußerung und Zugang zu Informationen... und auch das Recht auf Ruf und Ehre! Ich finde ja, dass das in Zeiten von Online-Mobbing auch ein wichtiges Thema geworden ist.

Wer sich heute am 25. Jahrestag der UN-Kinderrechtskonvention über die Rechte der Kinder informieren möchte und vielleicht auch darüber, wie es um Kinderrechte in Deutschland bestellt ist, der findet ihm Netz allerlei Meinungen und Artikel, zum Beispiel diesen.

Die Drachentasche schicke ich nun zu Scharlys Kopfkino, Kiddikram, Taschen und Täschchen, Sternenliebe und Cord, Cord, Cord, der neuen Linkparty bei Mara Zeitspieler. Puh, kommt ganz schön rum, der Geheimnisdrache.

Mittwoch, 19. November 2014

Frau Madita im Indian Style

Damit ich mich aufraffe und anfange, meine Jerseyberge in tragbare Kleidung zu verwandeln, müssen mich immer erst mindestens zehn Pferde treten. Ich hab's nicht so mit den dehnbaren Stoffen. Aber damit soll jetzt Schluss sein! Der Stoffschrank ist voll, der Kleiderschrank leer - Das soll mir doch was sagen. Los geht's mit Frau Madita, dem schicken Fledermausshirt von Hedi! Das gefällt mir so gut, dass ich mir direkt vorstellen kann, ein zweites folgen zu lassen.


Mit der Stoffauswahl für ein Projekt kann ich ja manchmal Stunden verbringen. Bei Frau Madita hatte ich aber sofort ein Bild vor Augen: Der lang gehütete, fröhliche Cherrypicking-Wimpelstoff kombiniert mit einem einfachen roten Jersey sollte es sein. Besonders vom Cherrypicking bin ich schwer begeistert. Der Interlock in feiner Bio-Qualität fällt so zart und trägt sich so angenehm auf der Haut, dass er für dieses Fledermausshirt wie gemacht ist. Und dass ich ein Fan von Dreiecken bin, ist ja spätestens seit dem Triangle-Kissen auch kein Geheimnis mehr.


Genäht habe ich Frau Madita in Größe L mit 3/4-Arm, ohne irgendwelchen Schnickschnack. Eine einzige Änderung habe ich am Schnitt vorgenommen: Ich habe das rote Unterteil 5 cm länger zugeschnitten. Wie ihr seht, habe ich auf ein Bauchbündchen verzichet und stattdessen einfach den Saum zweimal nach innen umgeschlagen und abgesteppt.


Bei den Armen hatte ich arge Bedenken, ob die nicht zu eng werden würden, aber der Stoff hat sich durch die Körperwärme und die Bewegung noch etwas gedehnt, und nun finde ich sie perfekt. Die nächste Frau Madita werde ich allerdings eine Nummer kleiner versuchen, denn auch wenn es natürlich ein Fledermausshirt mit viel Weite ist, könnte sie ein bisschen figurnäher sein.


Das dritte Shirt meiner Nählaufbahn nach Elaine und Joana! Gar nicht so schlecht geworden, würde ich meinen. Was wir allerdings unbedingt noch üben müssen, ist das Posieren vor der Kamera. Mr. Greenfietsen hat sein Bestes gegeben, aber es war nicht leicht für ihn, passable Fotos von einem so steifen Model zu machen. Eine Karriere als Germanys Next Topmodel kann ich mir wohl abschminken. *lach* ... Es kommt selten vor, deshalb freue ich mich ganz besonders, meine Frau Madita im Indian Style heute beim wunderbaren Me Made Mittwoch verlinken zu können, wo Frauen zeigen, was sie für sich selbst genäht, gestrickt oder gehäkelt haben. Auch zum Frollein Pfau schicke ich meine Frau Madita.

Dienstag, 18. November 2014

Quak, quak! Froschbande zum Schmusen, Knuddeln und Spaß haben

Wer bisher dachte, ich mag nur Füchse, der hat sich ziemlich geirrt. Spätestens seit der tollen Nähanleitung "Frosch" von ambaZamba ist es um mich geschehen. Ich bin bis über beide Ohren in meine schnuckelige Froschbande verliebt. Einer kuscheliger und herziger als der andere!


Darf ich vorstellen? - Fritzi, das süße Froschmädchen, macht sich gerne fein. Sie liebt Cord Jürgens und Einradfahren. Fritzi trägt ihr Herz auf der Zunge, ist aber auch eine gewiefte Pokerspielerin. Ein Leben ohne ihre besten Freunde Freddi und Flori kann sie sich gar nicht vorstellen.

Freddi, der wilde Kerl der Bande, ist über fünf Ecken mit Kermit dem Frosch, verwandt. Er lässt keine Fliege anbrennen und hat immer einen lockeren Spruch auf den Lippen. Freddi bewirbt sich gerade bei FrogTV für den Job als Wetterfrosch. Unbedingt Daumen drücken!

Der dritte im Bunde ist Flori. Niemand hat ihn jemals in etwas anderem als kariertem Flanell gesehen. Flori engagiert sich als Aktivist bei der Krötenwanderung, bekommt jeden Computer wieder zum Laufen und ist seit fünf Monaten Vegetarier - aus verschiedenen Gründen, wie er sagt.


Zusammen sind sie die Froschbande! Probegenäht nach dem anfängertauglichen und reich bebilderten E-Book "Frosch" von Jana aka ambaZamba. Wie ihr seht, können die Fröschlis aus ganz verschiedenen Materialien genäht werden und sehr unterschiedliche Charaktere annehmen. Vom Piratenfrosch mit Augenklappe über die Fröschin in der Bikinihose bis zur Dreifroschenoper mit Fliege und Moustache - alles war in der Probenähgruppe dabei und sorgte für ausgelassene Stimmung. Wenn es beim Probenähen immer so lustig zugeht, dann bitte mehr davon! *lach* 

Übrigens kommen auch nähgeübte Kinder ab etwa 8 Jahren gut mit der Anleitung zurecht. Mir hat das Nähen sehr viel Spaß gemacht. Der Zeitaufwand ist mit gut 1,5 Stunden überschaubar, und das Ergebnis ist sehr kuschelig und absolut überzeugend.


http://de.dawanda.com/product/72193307-E-BOOK-Frosch-Naehanleitung-geeignet-fuer-Anfaenger

Das E-Book "Frosch" ist ab sofort
im DaWanda-Shop ambaZamba - Do it yourself erhältlich! *

* * * * * *

Danke, liebe Jana, dass ich das E-Book vorab testen durfte! 
Verlinkt bei Out now, kiddikram, Link your stuff, Revival Linkparty,
Cord, Cord, Cord und der Fröschli-Linkparty.

* Werbung

Donnerstag, 13. November 2014

Interview | Patchworkelfe Gesine über das Quilten

Ich geb's zu: Früher dachte ich, Patchwork sei was für alte Tanten. Fräulein Rottenmeier braucht vielleicht altmodische Bettüberwürfe und kitschige Tischdeckchen, aber ich? Bestimmt nicht! Seit ich Gesines Blog Allie & Me design kenne, weiß ich aber, es gibt moderne, frische Quilts, die zeitlos schön und Ausdruck von großer Kreativität und Kunstfertigkeit sind. Immer wieder staune ich auf's Neue, wie Gesine mit viel Leidenschaft und Geduld wunderschöne Decken für sich und ihre drei Kinder näht.

Auch ich bin längst vom Patchworkfieber angesteckt. Seit Januar nähe ich Monat für Monat an einer Decke, die an Weihnachten fertig sein soll. Mein 365-Tage-Quilt - ein Jahresprojekt! Jetzt, wo die Oberseite vollendet ist, beschäftigt mich die Frage, wie es weitergeht. Welches Vlies soll ich für meine Decke nehmen? Wie fügt man das Quiltsandwich zusammen? Wie funktioniert das mit dem Binding? Wird meine Nähmaschine der Aufgabe des Quiltens gewachsen sein? Ganz schön viele Herausforderungen und Hürden für jemanden, der gerade seinen allerersten Quilt näht! Wie gut, dass die Patchworkelfe immer ein offenes Ohr für Fragen hat...




Ich freue mich sehr, dass du meine Einladung zum Interview angenommen hast, liebe Gesine! Bekommst du in letzter Zeit viele E-Mails mit Fragen zum Quilten?

Ich danke dir sehr, dass du bei all deinen Quilt-Fragen an mich gedacht hast, liebe Katharina! In den Mails, die mich diesbezüglich erreichen, ähneln sich die Fragen sehr oft und so werde ich dir heute gern Rede und Antwort stehen.

Auf deinem Blog "Allie & Me design" zeigst du neben Taschen, Kissenhüllen und Kleidung regelmäßig wunderschöne Patchworkdecken. Wie entstand eigentlich deine Leidenschaft für das Patchworken und Quilten?

Kurz vor der Geburt meiner großen Tochter habe ich mit dem Nähen begonnen. Nach einer kurzen Einweisung an Mamas Maschine ging es los! Und einige kleine Projekte später brachte mich die Entdeckung einiger zuckersüßer Stoffe auf die Idee, meiner Tochter zum 1. Geburtstag eine selbstgenähte Decke schenken zu wollen. Mit dem Anblick der Stoffe entstand in meinem Kopf bereits das Muster. Die Grundtechniken dazu habe ich mir in einem Buch angelesen. Es ist gut geworden und wird auch heute noch geliebt! Inzwischen, nach meinem 7. Quilt, sind meine Techniken etwas ausgereifter und diese Tipps gebe ich sehr gern weiter. ... Mit meinem ersten Quilt begann diese Leidenschaft, die mich bis heute nicht loslässt, auch wenn wir "nicht noch mehr Decken brauchen". Neue Stoffe und neue Muster bringen neue Möglichkeiten und neue Ideen und so ganz sicher auch das nächste neue Quilt. Jedes von ihnen ist einzigartig, erzählt eine eigene Geschichte und ist ein Meisterwerk, welches einen durch's Leben begleiten kann. Dieser Gedanke fasziniert mich. Und dieser eingenähte Zauber hat bis jetzt auch jeden erfasst, dem ich ein Quilt geschenkt habe.

Wie würdest du jemanden, der noch nie einen Quilt genäht hat und vielleicht vor solch einem Projekt zurückschreckt, dafür begeistern?

Ich würde sagen: Nur Mut! Es lohnt sich! ♥ Ich weiß, dass so ein Projekt für manchen, der es noch nicht kennt, erst einmal zu groß scheint. Aber so kompliziert ist es gar nicht und es braucht auch nicht tausenderlei neues Zubehör. Es macht Freude und es wird ein einzigartiges und besonderes Werk entstehen, dass es so vorher vermutlich noch nicht gegeben hat.

Du hast ja schon etliche Quilts genäht. Gibt es einen darunter, der herausragend für dich ist, auf den du ganz besonders stolz bist?

Also... stolz bin ich auf alle meine Quilts, denn jedes ist anders und hat eine eigene Geschichte. Aber ganz besonders schön ist für mich mein Surprise Surprise Jelly Roll Quilt, der tatsächlich der Erste ist, welchen ich für mich selbst genäht habe. Wieder begann alles mit der Entdeckung der Stoffe, das Muster fand sich schnell und in meiner Begeisterung habe ich dieses Quilt innerhalb von zwei Wochen (Nachtschichten) genäht. Die Magie seiner Farben, die kuschlige Rückseite und seine wolkenleichte Kuschligkeit - ich genieße das täglich sehr.

Surprise Surprise Jelly Roll Quilt by Allie and Me design

Ich habe mal gelesen, ein Quilt sei wie ein Problem, auf das es viele Antworten gibt. Jede Entscheidung, die man trifft, drückt dem Quilt den ganz eigenen, individuellen Stempel auf.

Als "Problem" würde ich einen Quilt ja nun nicht bezeichnen. *lach* Aber ja! Natürlich gibt es kein Patentrezept und nicht nur die eine reine Wahrheit, ein Quilt zu nähen! Es gibt unzählige Möglichkeiten, Arbeitsweisen und Einflussfaktoren, die das Erscheinungsbild des späteren Quilts bestimmen werden. Und gerade das ist doch unglaublich spannend daran. Jedes Quilt ist so individuell wie die kreative Kraft, die ihn erschafft. Schau mal in die Quilt-Collection auf meinem Blog! Da gleicht kein Quilt dem anderen. Es gibt so viele verschiedene Techniken, vom Handnähen zum Nähen mit der Maschine, vom Patchwork über's Paper Piecing zum Sticken, Applizieren und Quilten. Da gerate ich regelrecht ins Schwärmen. *hihi* ... So viel also zur Leidenschaft!

http://allie-and-me-design.blogspot.de/p/the-quilt-collection.html
  
Ich habe noch eine Frage, die du bestimmt häufig gestellt bekommst, nämlich zur Wattierung eines Quilts. Gibt es Vliese, mit denen du selbst gute Erfahrung gemacht hast und die du empfehlen kannst?

Auch ich habe schon unterschiedliche Vliese verwendet. 277 Cotton erschien mir das Richtige für den Quilt meiner Mama, denn dadurch ist es ganz und gar aus Baumwolle. Das passte gut. Diesem Vlies wird hin und wieder nachgesagt, dass es nach dem Waschen einen knittrigen Vintage-Look bekommt. Das kann ich bisher nicht bestätigen. Für meinen Surprise Surprise Jelly Roll Quilt habe ich Vlieseline 281 verwendet. Polyester ist leichter und hochbauschiger als Baumwolle und so erschien es mir für dieses Projekt genau richtig. ... Und jetzt kommt's! Für das Mystery Quilt habe ich gar kein Vlies verwendet, sondern das Top direkt mit der Kuschelrückseite verbunden.

Mystery Quilt by Allie and Me design

Die Frage nach dem "richtigen Vlies" ist wirklich eine der am häufigsten gestellten und wie du siehst, gibt es das einzig Richtige gar nicht. Daher hier mein Tipp: Mach eine Fühlprobe! Das geht so, dass du mit den Stoffen deiner Vorder- und Rückseite ins nächste Fachgeschäft gehst, dort die verschiedenen Vliese dazwischen legst (Quiltsandwich) und einfach mal fühlst. Du wirst die Unterschiede spüren und deinen Favorit finden. Denn jeder hat eine eigene Vorstellung von der richtigen Griffigkeit und Beschaffenheit seiner Decke und dies anhand einer einfachen Produktbeschreibung herauszufinden, dürfte schwierig sein. Schließlich wäre noch zu sagen: Bitte, bitte spar nicht am Vlies! Es wäre doch Sünde, wenn du durch ein superdupergünstiges Vlies (vermutlich minderwertiger Qualität) deine ganze investierte Arbeit und dein Meisterwerk gefährden würdest. Es soll doch lange so schön aussehen und das Herz seines Eigentümers erfreuen.

Ein Vlies, das ich in die engere Auswahl gezogen habe, ist das 277 Cotton, das du erwähnt hast. Nun liegt das aber nur 150 cm breit. Ich brauche aber mindestens eine Breite von 170 cm! Kann ich das stückeln, zum Beispiel aneinandernähen?

Ganz ehrlich, das habe ich noch nie probiert! Aber... Es gibt Vliese tatsächlich auch im Zuschnitt bis zu einer Größe von etwa 3 x 3 Metern. Das sollte doch reichen und kommt daher, dass die Amerikaner standardisierte Quiltgrößen kennen und ein "King Size Quilt" sagenhafte 120 x 120 Inch, also 3,04 x 3,04 Meter, misst. Auch einige deutsche Quilt- und Patchwork-Onlineshops führen diese Packungen.

Wie fügst du die Quilt-Lagen zusammen? Hast du da einen speziellen Trick?

Ja! Diesen Trick habe ich für mich gefunden und empfehle ihn gern und ohne Bedenken weiter. Ich verbinde die drei Lagen mittels Sprühkleber. Er hält das Quiltsandwich sicher zusammen und lässt sich später rückstandsfrei auswaschen. Zusätzlich noch ein paar lange, dünne Stecknadeln und nichts verrutscht oder verschiebt sich gegeneinander!

Quiltsandwich und Quilten

Quiltgarn, Quiltnadel, Quiltnähfuß, gebogene Sicherheitsnadeln - Was davon brauche ich unbedingt? Welche sind deine wichtigsten und nützlichsten Helferlein beim Quilten?

Zum Quilten an sich benutze ich: Quiltgarn oder Stickgarn (farblich abgestimmt auf's Quilt und gerne auch mit Farbverlauf), eine "Quilting Needle 90/14" und das normale A-Füßchen oder den transparenten Patchworkfuß meiner Nähmaschine. Desweiteren erleichtern Noppenhandschuhe enorm den Stofftransport beim Nähen. Und diese Quiltklammern, die nahezu identisch mit Fahrradfahrerhosenbeinhaltern sind, vereinfachen die Handhabung der aufgerollten Decke etwas. Meine Nähmaschine hat gerade mal 17 cm Raum rechts der Nadel und eine Quiltbreite von 2,20 Meter lässt sich so noch recht gut bewältigen. Stoffklammern halten das Binding während des Annähens. Dies ist bequem, allerdings nicht zwingend notwendig, denn zuvor ging das auch mit Stecknadeln gut. Ja, und vom Sprühkleber habe ich ja schon erzählt.

Ich habe auf deinem Blog gelesen, dass du die Einfassung, das sogenannte Binding, von Hand annähst. Wie geht das, und warum machst du das nicht mit der Nähmaschine?

Ich mag diese Art des Bindings besonders gern, weil man dabei weder auf der Vorder- noch auf der Rückseite des Quilts auch nur einen einzigen Stich sieht. Es wirkt wie ein schöner Rahmen, der einen zusätzlichen Effekt setzt. Dieser Arbeitsschritt gehört inzwischen für mich zum gemütlichen Abschluss eines Quiltprojektes einfach dazu und ich genieße ihn regelrecht. Das Ganze geht so, dass ich nach Beendigung des Quiltens die Kanten der Decke zuerst mit einem Zickzack-Stich versäubere und sie dann mithilfe des Rollschneiders und des Patchworklineals begradige. So ist das Annähen des Einfassungsstreifens auf der Vorderseite ein Kinderspiel. Auch die Briefecken entstehen so spielend einfach und werden sehr ordentlich. Während dies der letzte Arbeitsschritt an der Nähmaschine war, kommt nun der gemütliche Teil. Das Binding wird auf die Rückseite umgeschlagen, überdeckt die vorherige Maschinennaht und wird mittels Blindstich von Hand festgenäht... Dabei sitzt du dann bereits kuschelig warm unter deinem Quilt und genießt dessen Vollendung. Nun gut, *lach*, ich weiß, so mancher kriegt die Krise, wenn er die Worte "von Hand nähen" nur hört, aber wie mit allem ist dies einfach nur meine persönliche Art, ein Quilt zu fertigen. In meinem kleinen Tutorial zeige ich diese Arbeitsschritte auch noch einmal anhand einer bebilderten Anleitung.

Das Binding eines Quilts

Liebe Gesine, ich danke dir sehr, dass du dir Zeit für meine Fragen genommen hast. Das war sehr informativ, und jetzt bin ich doch um einiges schlauer! ... Ich freue mich schon sehr, auf den nächsten wunderschönen Quilt, den ich auf deinem Blog bewundern darf.

Sehr gern, liebe Katharina, es war mir eine Freude! Und wir sehen uns dann also spätestens mit unseren 365-Tage-Quilts bei der Quilt-Collection wieder, gell!?

Unbedingt!!! 

***
Anmerkung: Die hier verlinkten Produkte wurden von Gesine käuflich erworben und sind für dieses Interview nicht gesponsort worden. Sie sind selbstverständlich auch in anderen Shops und von anderen Herstellern erhältlich.

Dienstag, 11. November 2014

Triangle | Patchwork-Kissen mit Dreiecken

Kaum hat der Herbstwind den Kalender auf November umgeblättert und tanzen bunte Blätter vor meinem Fenster, steht mir der Sinn nach ganz viel Gemütlichkeit und Kuscheln auf der Couch. Schon lange möchte ich ein paar hübsche, neue Kissen für unser Wohnzimmer nähen, aber immer haben sich andere Projekte vorgedrängelt. Nun ist aber die Zeit gekommen, endlich mal ein paar Kissenträume in die Tat umzusetzen. Den Anfang macht ein Patchworkkissen aus Dreiecken.


Ich weiß gar nicht, wie lange ich schon auf Pinterest und diversen Blogs Quilts und Kissen in diesem geometrischen Triangle-Design anschmachte. Ich finde das Dreieckmuster einfach toll. Doch mir ist nie eine Anleitung für ein solches Kissen über den Weg gelaufen. Also habe ich mich hingesetzt und für mein 50 x 50 cm großes Sofakissen selbst einen Schnitt ausgetüftelt. Auch die Nähtechnik habe ich mir mehr oder weniger selber zusammengereimt. Jeder Patchworkprofi würde wahrscheinlich die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, wenn er sähe, wie das Kissen auf links gewendet aussieht. *lach* Aber egal, was soll's! Das Ergebnis zählt und mit dem bin ich sehr zufrieden. Ich liebe unser neues Couchkissen!


Sehr hilfreich waren die Erfahrungen, die ich durch das Nähen dieses Chevron-Kissens nach dem tollen Freebook von Allie & Me design sammeln konnte. Auch durch meinen 365-Tage-Quilt ist mir das exakte Aneinandernähen von Stoffstücken mittlerweile so vertraut geworden, dass ich keine Scheu hatte, einfach mal ein bisschen mit den Dreiecken herumzuprobieren. Die meisten Stoffe habe ich während unseres Blogger-Wochenendes in München im Stofflädchen Quilt und Textilkunst gekauft - richtig tolle Schätze! - der petrolfarbene Unistoff ist ein Liebling vom Stoffmarkt, und der rote mit dem Viereckmuster ein Geschenk von der lieben Nane.


Auch wenn mir gelegentlich ein Hang zur Perfektion nachgesagt wird, muss ich sagen, dass ich keine wirkliche Perfektionistin bin. Denn dann würde mich diese eine Stelle, wo sich die Spitzen gar nicht treffen - Links unten! Seht ihr sie? - unheimlich fuchsen und wurmen. Tut es aber überhaupt nicht! Richtig ist aber, dass ich mich gerne anstrenge, um meine Sache so gut wie möglich zu machen. Dazu gehört auch, dass ich immer dazulernen und mich verbessern möchte. Aus diesem Grund werde ich weiter an meinem Schnitt arbeiten, weiter tüfteln und ein zweites Patchwork-Kissen mit Dreiecken nähen. Mal sehen, ob ich die Maße nicht noch ein bisschen besser hinbekomme. Denn wie ihr sehen könnt, ist die Kissenhülle eigentlich ein bisschen zu klein geworden. Das Kissen steckt ganz schön stramm in der Hülle. Es ist zwar inzwischen etwas besser geworden - ganz einfach weil das Kissen mit der Zeit flacher wird und alles noch ein bisschen nachgibt, wenn man darauf liegt - aber trotzdem könnte die Hülle etwas größer sein.


Mein neues Lieblingskissen schicke ich heute zum Creadienstag, zur Tophill-Kissenparty, zu Nählove und zu Scharlys Kopfkino. ... Aber hey! Moment! Bevor ihr euch wegklickt, möchte ich euch unbedingt noch auf etwas aufmerksam machen! Am Donnerstag werde ich einen Gast auf dem Blog haben. Passt direkt zum Thema! Die Patchworkelfe Gesine von Allie & Me design hat mir nämlich die Ehre erwiesen und ein Interview gegeben. Sympathisch und fachkundig, wie wir sie kennen und schätzen, erzählt Gesine von ihren Erfahrungen mit dem Quilten und gibt uns eine Menge Tipps mit auf den Weg. Besonders interessant für all jene, die gerade überlegen, wie sie ihren 365-Tage-Quilt zu Ende bringen sollen!

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Nachtrag 1.12.15:  Mittlerweile habe ich eine Nähanleitung für dieses Triangle-Kissen geschrieben. Die Anleitung enthält zwei Größen: 40 x 40 cm und 50 x 50 cm, sowie drei Verschluss-Varianten: Hotelverschluss, Kam-Snap-Verschluss und verdeckter Reißverschluss. 

Das E-Book "Sixty - Patchworkkissen aus Dreiecken" ist in meinem Shop erhältlich.

  

Donnerstag, 6. November 2014

Die Mug Rugs *Fietsi Fuchs* meiner Probenäherinnen - Teil 2

Immer noch freue ich mich wahnsinnig über die tolle, konstruktive Zusammenarbeit mit meinen Probenäherinnen und natürlich über die einzigartigen Fietsis, die entstanden sind. Nachdem ich euch letzte Woche den ersten Schwung präsentiert habe, zeige ich euch heute Teil 2 der Mug Rugs *Fietsi Fuchs* aus dem Probenähen:


Traumschöne Fietsis, genäht von Katherina {stitchydoo}.


007 Fietsi Fuchs auf Jeanshosenbein, genäht von Sabine {Contadina's way}.


Fietsi als Überbringer von Frühstücksbotschaften,
genäht mit Tafelstoff von Claudia {Malalas Blog}.


 Kaffeepause mit Fietsi, genäht von Claudia {Malalas Blog}.


 Süßes Fuchsmädchen mit Dreifachpaspel, Häkelblümchen und Knopfaugen,
 genäht von Gesine {Allie & Me design}.


Fietsi Fuchs unter'm Sternenhimmel, genäht von Julia {JuliBuntes}.


Fuchsmädchen mit gemalten Augen, genäht von Jana {ambaZamba}.


 Fietsi Rotfuchs, genäht von Paola {pipa pocoloco}.

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Hast du auch einen Mug Rug *Fietsi Fuchs* nach meinem E-Book genäht, dann zeige ihn doch auf deinem Blog oder poste ihn mit den Hashtags #fietsifuchs und #greenfietsen auf Facebook oder Instagram. Gerne kannst du deinen Fietsi auch zu meiner Fuchs-Linkparty schicken.

http://de.dawanda.com/product/70866671-E-Book-Naehanleitung-Mug-Rug-Fietsi-Fuchs
{hier} erhältlich!

Montag, 3. November 2014

Instagram-Rückblick | Mein Oktober

Sich überschlagende Ereignisse, ein Haufen schöner Erlebnisse und tolle Begegnungen mit Bloggerfreunden machten meinen Oktober zu einem ganz besonderen Monat. 

Das erste Oktoberwochenende verbringen wir in Dessau, wo wir auf der Hochzeit lieber Freunde tanzen. Auf dem Nachhauseweg machen wir einen Abstecher zum Wörlitzer Park, bevor wir dann auf der A4 müde und hungrig im Stau stehen.


Ins Netz gegangen! Ich halte den Insta-Freunden meine neue Vlieseline-Mustermappe unter die Nase und verführe sie zum Kauf bis zur Portofrei-Grenze. Böses Mädchen! *lach*


Emma lädt zum Stoffabbau ein. Ich besteige meinen Mount Fabric, ziehe apfelgrüne, türkise und petrolfarbene Stoffe heraus und nähe ein Wellenmeer - inspiriert von der Nähanleitung der Patchworkelfe Gesine.


Time warp! Zurück in die Vergangenheit mit Retro-Schreibmaschine als Stoffbild! -  Verrückt in die Zukunft mit dem Kabarettisten Tobias Mann in der Frankfurter Käs! Auf meine Twitter-Nachricht "Seit heute bin ich Fan!" bekomme ich doch glatt ein Retweet vom Künstler. :-)


Im Oktober sind die Füchse los! Ein Stickrahmenbild für die liebe Helga entsteht, Fietsi Fuchs zieht als E-Book in meinen Shop ein, und die Blogger-Upcyclingaktion from trash to blog inspiriert mich zu einer Zettelbox aus Jeans-Hosentaschen.


Lange entgegengefiebert mache ich mich auf die Reise nach München, um dort gemeinsam mit Bloggerfreundinnen den Geburtstag von Marlies zu feiern. Zur Begrüßung weltbeste Apfel-Zimt-Hefeschnecken!


Eine fast Fußballmannschaft große Nähblogger-Bande stürmt das Stofflädchen "Quilt- und Textilkunst" am Sebastiansplatz in München und macht reiche Beute. Leider kann ich die Mädels nicht nach Freising begleiten, um dort die Stoffmarkt-Prüfung abzunehmen, weil ich wegen des Bahnstreiks auf einen früheren Fernbus umbuchen muss. Schade aber auch! *zwinker*


Ein bunter Strauß Himbeerkamel-Mäppchen entsteht, die Materialien für mein erstes Probenähen werden zusammengesucht, und auf der Kreativ-Welt Messe in Frankfurt verbringe ich einen tollen Tag mit der lieben Sewing Tini. Als kleine Hommage an Contadinas Blind-Sew-Along stellen wir unsere Taschen nebeneinander und fragen mit einem Augenzwinkern in die Insta-Runde: "Wer hat's genäht?"

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Das war mein bunter, erlebnisreicher Oktober! Ich habe viel gearbeitet - besonders an meinem ersten E-Book - und war ordentlich in der Weltgeschichte unterwegs. Viele tolle Menschen durfte ich kennen lernen und feststellen, wie sehr das Bloggen mein Leben bereichert.

Im November ist nun ein bisschen mehr Cocooning angesagt! Ich freue mich sehr darauf, mehr Zeit an der Nähmaschine zu verbringen, um für meinen ersten Weihnachtsmarkt zu nähen, um gut abgehangene Schnitte auszuprobieren und - Premiere! - das erste Mal selbst probezunähen. Und wer weiß, vielleicht wird das im November ja auch endlich mal was mit den herbstlichen Jersey-Shirts. *zwinker*