Dienstag, 30. Juli 2013

Oma hat einen Joker !

Nicht beim Kartenspielen, sondern um die Schulter gehängt! Nach dem Taschenspieler-Schnitt "Joker" von Farbenmix entstand eine Patchwork-Tasche für meine Oma zum 83. Geburtstag.


Ich habe den einfachen Joker ohne Boden und Reißverschluss genäht. Weil die Oma nicht mehr die Originalgröße von 1953 hat, sondern in den letzten Jahren ein wenig geschrumpft ist, habe ich auch den Schnitt der Länge nach um ein paar Zentimeter verkleinert. Schließlich soll die Tasche nicht auf dem Boden schleifen, wenn sie mal am Arm statt um die Schulter getragen wird.


Die Außenteile habe ich aus verschiedenen Stoffen in Rosa, Pink und Türkis gepatcht und mit Webband, Zackenlitze und Bommelborte verziert. Größenwahnsinnig wie ich manchmal bin, habe ich mir vorher keinen Plan gemacht, sondern einfach losgelegt. Dabei habe ich schnell gemerkt, dass das Patchworken mit verschieden großen Stücken nicht so einfach ist, wie es aussieht. Man muss die Stoffteile vorher schon gut messen, die Anordnung planen und sich über die Reihenfolge des Vernähens klar sein, sonst näht man sich schnell in eine Sackgasse. Da hilft dann nur noch Auftrennen oder Improvisieren. 

Die Oma hat nicht gemerkt, dass hier und da improvisiert wurde. Sie freut sich über ihre neue Tasche, die sie bestimmt bald zum nächsten Seniorenkaffee oder zum Frühstücken im Möbelhaus mit ihren Freundinnen ausführen wird. Auch in der Gymnastik- und Handarbeitsstunde wird die Oma mit ihrer neuen Tasche sicher eine gute Figur machen. Und weil heute Dienstag ist... ihr ahnt es schon... Ab damit zum Creadienstag, dem Treffpunkt für Kreative!

Donnerstag, 25. Juli 2013

Anna will Meer seh'n ! {Meine Sommertasche}

Meer oder Berge? Welcher Typ bist du? - Ich mag beides sehr gerne, aber gerade eben träume ich vom Meer, von Salz auf der Haut und Sand zwischen den Zehen, von weißen Segelbooten, Palmen und gegrilltem Fisch mit Zitrone. Mit mir träumt Anna. Darf ich vorstellen?... Anna!


Luftig leichte Sommertasche aus Miriam Dornemanns Buch "Tolle Taschen selbst genäht". Anna mag es gerne fein; sie liebt Blumen und die Farbe Rosa, deshalb hat sie sich diesen Stoff aus dem Hause Hamburger Liebe gewünscht. Der blau gemusterte Kombistoff war meine Idee! Manchmal sind wir uns nicht ganz einig, Anna und ich. Nur falls ihr euch wundert, warum sie auf einer Seite orangefarbene, auf der anderen Seite pinke Knöpfe hat.


Anna will Meer seh'n! Sie sei die perfekte Begleiterin für Strandspaziergänge an lauen Abenden oder ein Mittagessen in der Trattoria, für faule Nachmittage im Schatten von Eukalyptusbäumen und lange, italienische Nächte, sagt sie. Wie bringe ich ihr nur bei, dass wir dieses Jahr zum Radfahren an die Donau fahren? Wahrscheinlich will sie lieber daheim bleiben.


Ich freu' mich auf unser Donau-Abenteuer: 3000 Kilometer auf dem Fahrrad von der Quelle im Schwarzwald bis zur Mündung am Schwarzen Meer. Hop on - Hop off! Das heißt: Nicht am Stück, sondern jedes Jahr eine Teilstrecke. Dort, wo wir im einen Jahr aussteigen, machen wir im anderen Jahr weiter. Wir haben keine Eile, deshalb kann sich dieses Fietsen-Abenteuer ein bisschen hinziehen. Ich sehe mich schon als weißhaarige Omi am Schwarzen Meer stehen. An meiner Seite (außer meinem Mann natürlich): Anna! ... Ihr Rosa wird bestimmt fantastisch zu meinen weißen Haaren aussehen.


Nun möchte Anna aber unbedingt bei RUMS vorbeischauen. Den Gefallen tue ich ihr gerne.

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Lösungsbuchstaben Nr. 6 + 7 der Blog-Schnitzeljagd!


Mittwoch, 24. Juli 2013

Mittwochs mag ich: Türkis


Puh, ist das heiß heute!!! An solchen Sommertagen liebe ich die Farbe Türkis. Allein das Anschauen ist ein Frischekick und bringt Abkühlung. Geht's euch auch so?


Türkis, die Farbe der Karibik, der Bergseen, Gletscher und Swimming-Pools dieser Welt!
 Frisch - kristallklar - eisig - kalt! Heute mag ich: Türkis!

Ein schöner Nebeneffekt der Hitze: Meine gewaschenen Stoffe trocknen schneller, als ich sie aufhängen kann. *lach* Mittwochs mag ich - Eine Linkparty von Frollein Pfau

Dienstag, 23. Juli 2013

Tolles Kissen für Leseratten

An faulen Sommertagen gibt's doch nichts Schöneres, als mit einem guten Buch im Garten, auf dem Balkon, am See oder am Strand zu liegen. Beine hoch, Buch aufklappen und in spannende Welten und fremde Leben abtauchen! Herrlich! Neuerdings tue ich das nicht mehr ohne mein selbst genähtes Lese-Kissen.


Das Kissen ist ruckizucki nach dieser englischen Anleitung genäht. Falls ihr euch fragt, wie viel um Himmelswillen 3/8 Inch Nahtzugabe sind, kann ich euch nach meiner Suchmaschinen-Recherche verraten: Das ist 1 cm. Fragt sich, warum so umständlich? *hihi* Die fertige Kissenhülle habe ich mit waschbarer Watte gefüllt und die Wendeöffnung von Hand mit der Zaubernaht geschlossen.


So, heute Nachmittag habe ich dann also einen Termin mit meinem Lesekissen und meinem neuen Roman... Nachdem auf meinem Bücherstapel in letzter Zeit vor allem Bloggerlektüre wie "Der große Fotokurs" und "GIMP" lagen, freue ich mich mal wieder auf einen schönen Schmöker.

"Gute Geister" von Kathryn Stockett hat mir der Buchhändler um die Ecke empfohlen. Eigentlich ganz nett, mal nicht online zu bestellen oder mit konkretem Kaufwunsch in die Buchhandlung zu stapfen, sondern sich durch die Regale treiben zu lassen und den freundlichen Buchhändler spontan um eine Empfehlung zu bitten. Gut, dass es diesen Service auch noch gibt!

Mal schauen, welche Tipps und Empfehlungen ich mir heute beim Creadienstag holen kann.
Kommt ihr mit?...

Donnerstag, 18. Juli 2013

Marie und der verdeckte Reißverschluss



Vor einiger Zeit kaufte ich mir Nähmaschine, Stoffe und Garn und meldete mich im Nähcafé zum Anfängerkurs an. Nach ein paar Übungen ging es gleich ans Eingemachte: Das Einnähen eines verdeckten Reißverschlusses stand auf dem Plan. Als ich das hörte, habe ich wahrscheinlich Augen gemacht, als sollte ich eben mal einen komplizierten Beinbruch operieren.

Einen Reißverschluss einzunähen, stellte ich mir als das Allerschwierigste vor, quasi als Königsdisziplin. Dass mir das als Anfängerin gelungen ist, war eine Initialzündung und Offenbarung. Mindestens hundertmal am Tag habe ich den Zipper am Übungsstück auf- und zugezogen und mich gefreut, wie toll er funktioniert. Der Erfinder des Reißverschlusses kann nicht minder euphorisch gewesen sein. Seitdem glaube ich, dass ALLES MÖGLICH ist.




Dieser Größenwahn verleitete mich kurze Zeit später dazu, mir aus dem Buch "Tolle Taschen selbst genäht" von Miriam Dornemann die Umhängetasche "Marie" auszusuchen. Schwierigkeitsgrad 3! Was soll ich sagen? - Marie und ich verbrachten sehr viel Zeit miteinander. Und dabei ging es nicht immer harmonisch zu... Was habe ich geflucht! Nicht nur, dass ich etliche Nähte wieder aufgetrennt und Schnittteile neu gemacht habe, auch für den Reißverschluss der Innentasche brauchte ich drei Anläufe!!!


Aber der Mensch wächst ja mit seinen Aufgaben, und mindestens vier Dinge hat Marie mir beigebracht:

1.) Traue nie einer Anleitung! 2.) Stoffmuster können eine psychedelische Wirkung haben. 3.) Was viel Mühe kostet, liebt man hinterher besonders. 4.) Manchmal ist ein bisschen Größenwahn gar nicht so schlecht

Hier könnt ihr übrigens die passende Handytasche zur Tulpen-Marie sehen.

Falls ihr Tulpen genauso gerne mögt wie ich und im Frühling zufällig in Holland seid: Schaut euch unbedingt den Keukenhof in Lisse an. Über 7 Millionen Tulpen, Narzissen und Hyazinthen blühen dort um die Wette. Ob sich Frau Hamburger Liebe im Keukenhof die Inspiration zu ihren schönen Stoffen geholt hat? Ich jedenfalls hole mir jetzt Anregungen bei RUMS, wo wieder viele talentierte, kreative Frauen ihre Donnerstagswerke zeigen.

Dienstag, 16. Juli 2013

EILMELDUNG !!! Fliegende Handytasche !


EILMELDUNG !!!

Über dem Luftraum von Frankfurt am Main ist eine fliegende Handytasche gesichtet worden. Sie ist etwa 11 x 7 cm groß, wurde genäht aus Stoffen aus dem Hause Hamburger Liebe sowie einem Farbenmix-Ringelband. Verschlossen wird sie mit einem blauen Kronkorken-Knopf, auf dem in roter Schrift "Hello" steht (eventuell eine Botschaft!).

Für sachdienliche Hinweise und Fragen zu diesem ungewöhnlichen Flugobjekt wurde eigens eine Kommentarfunktion eingerichtet (siehe unten!). Um möglichst viele Menschen im Bloggerland und darüber hinaus von diesem UFO in Kenntnis zu setzen, wird dieser Post beim sogenannten CREADIENSTAG verlinkt.

Sonntag, 14. Juli 2013

Hotel Garni - Wie meine Garnrollen ein neues Zuhause fanden

Als Ordnung liebender Mensch habe ich mir schon lange einen Garnrollenhalter gewünscht. Endlich keine herumfliegenden Spulen und verhedderten Garnrollen mehr! Endlich nach Farben sortierte Rollen! Ein Traum! - Weil ich aber so selten mit Holz arbeite, habe ich den Heimwerkerkönig deswegen angesprochen. Und ich hatte Glück! Mit Feuereifer stürzte er sich in das Projekt und baute mir ruckizucki diesen wunderschönen Garnrollenhalter.

 
Aber "Garnrollenhalter"? Das klingt ganz schön altmodisch. Ein besserer Name musste her. "Hotel Garni"! - Meinem Mann ist dieser witzige Name eingefallen. Dabei dachte er an ein kleines, lustiges Urlaubserlebnis im letzten Jahr. Da habe ich den Vogel abgeschossen, als ich eines Tages zu ihm meinte: "Also, diesen Garnis, denen gehört hier aber auch alles! So viele Hotel Garnis, alles in der Hand einer Familie!"... *lach* Ja, manchmal tun sich aus heiterem Himmel Wissenslücken so groß wie Krater auf, und es stellt sich die Frage, wie man bisher eigentlich so unbeschadet durch's Leben kommen konnte.

 
Anleitung gibt's bei mausolito; Zutaten habe ich vom Möbelschweden und aus dem Baumarkt. Der umfunktionierte Bilderrahmen ist 50 x 70 cm groß. Die Stäbe haben einen Durchmesser von 5 mm und sind 11 cm lang. 110 Rollen plus Spulen finden im Hotel Garni ein Zuhause.

Nachtrag 7. September 2013:

Die liebe Sabine von contadina's way lädt zu einer Linkparty ein!
Unter dem Titel "Machtzentrale" sammelt sie Einblicke in unsere Nähzimmer und Handarbeitsecken; auch genähte Nähmaschinenhüllen, Häkelnadelmäppchen, gepimpte Schubladenschränkchen und Hotel Garnis sind willkommen. Ihr könnt dort viele wunderbare, sehr persönliche Dinge entdecken. Schaut doch mal vorbei!

Donnerstag, 11. Juli 2013

DIY-Armbändchen zum Neon-Outfit - Teil 2

Mit Armbändchen verhält es sich wie mit Taschen und Schuhen: Kann frau nie genug haben, oder? *zwinker* Deshalb hier der zweite Teil meiner Neon-Armbändchen-Kollektion. Teil 1 könnt ihr hier sehen. Und weil ich danach gefragt worden bin, zeige ich heute auch mal, wie ich meine Armbändchen verschlossen habe. Da gibt es ungefähr 1000 und eine Möglichkeit. 


Falls ihr euch fragt, wozu man eigentlich die Zierstichprogramme der Nähmaschine brauchen kann, hier die Antwort: Für viele tolle Armbändchen! Denn eigentlich braucht's gar nicht mehr als Neon-Garn und einen schönen Zierstich. Man sollte allerdings das Zierstich-Nähen beherrschen... ähäm... Ja, ich werde das noch mal üben. *lach* Aber in der Natur sind Wellen ja schließlich auch nicht gaaanz gleichmäßig, oder?


Das türkisfarbene Bändchen sah erst ziemlich langweilig aus. Auf der Suche nach etwas, mit dem ich es verschönern könnte, fiel mein Blick auf mein Nadelkissen mit den Herzchen-Stecknadeln. Schnell den Seitenschneider herbeigeholt und das grüne Plastikherz abgeknipst, ein bisschen abgeschliffen und mit Sekundenkleber auf das Bändchen geklebt. Macht doch gleich mehr her.


Auf dem Button meiner Sommer-Armbändchen-Linkparty sieht das grüne Herzchen auch ganz nett aus. Ich blogge ja noch nicht so lange - gerade mal einen Monat ungefähr. Deshalb haben mich eure tollen Kommentare zu meinen Neon-Armbändchen regelrecht umgehauen. Euer Feedback war so toll, dass ich mir dachte: Ich starte eine Sommer-Aktion, schmeiß' eine Party und lad' alle dazu ein. Wer Lust hat, kann ab sofort seine genähten, gehäkelten, geknüpften oder gebastelten Armbändchen bei mir verlinken. Wie das geht, könnt ihr hier (klick) nachlesen. Ich würde mich freuen, ganz viele neue Blogs kennen zu lernen und fantastische Inspirationen für noch mehr Armbändchen zu bekommen. 


Hier seht ihr, wie ich meine Armbändchen verschlossen habe. Unschlagbar einfach und ratzfatz anzubringen sind Kam Snaps. Die Lederarmbändchen rechts habe ich so geknotet, dass sie sich auf- und zuziehen lassen. Um die Enden des gedrehten Jerseybändchens habe ich einen Stoffstreifen gewickelt und festgenäht. Das weiße Lederbändchen steckt zwischen zwei Lagen Stoff, die ich mit einem engen Zickzack-Stich vernäht und anschließend um die Blume herum ausgeschnitten habe.


Alles, was ich ausprobiert habe, war improvisiert. Ihr kennt das ja: Manchmal will man JETZT seine Idee umsetzen - ohne großen Aufwand und mit Mitteln, die zur Verfügung stehen. In meinem Fall waren das zum Beispiel kleine Schlüsselringe. Die eignen sich prima für sehr schmale Bändchen. Einfach den Stoff umklappen und festnähen. Hat allerdings den Nachteil, dass man immer jemanden braucht, der einem das Bändchen an- und auszieht. Denn mit einer Hand die beiden Schlüsselringe ineinander zu haken, halte ich für ein ziemliches Kunststück! *lach*


Das Schöne ist, dass man sich relativ schnell ein paar einzigartige Armbänder kreieren kann, die Erinnerungswert haben. So kann man zum Beispiel ein altes Lieblingshemd recyceln oder ein Stück vom Lieblingsstöffchen benutzen. Auch alte Event-Bänder können verwertet werden. Das orangefarbene "Rock My Beach"-Bändchen erinnert mich nun immer an das gleichnamige Festival, das ich im Sommer 2010 besucht habe.

Und weil heute Donnerstag ist, will ich mal schauen, welche einzigartigen Liebhaberstücke heute bei RUMS vorgestellt werden.

Dienstag, 9. Juli 2013

Erdbeer-Topflappen für den Heimwerkerkönig

Es gibt ja Menschen, die müssen immer irgendetwas hämmern, schrauben, bohren, sägen, fräsen, schneiden, kleben, basteln. Für einen solchen Heimwerkerkönig habe ich diese sommerlichen Erdbeer-Topflappen genäht.


Weil er sich gerade eine kleine Küche in seine Gartenhütte eingebaut hat und fast jeden Nachmittag Erdbeerkuchen mit Schlagsahne auf den Tisch bringt, hat er sich über dieses nützliche Geschenk sehr gefreut. Das Schrägband ist aus dem gelieben Yummy Pear von Farbenmix; den Erdbeerstoff habe ich vor kurzem auf dem Stoffmarkt Holland gekauft. Wie mein erster Besuch auf dem Stoffmarkt war und was Annett Louisan damit zu tun hat, könnt ihr hier (klick) lesen.


Zwischen Erdbeeren und Birnen steckt noch ein Stückchen ausrangierte Fleecedecke, damit die Topflappen gut isolieren. Für eine schöne Topflappenoptik habe ich die drei Lagen vor dem Einfassen mit Schrägband diagonal abgenäht. - Kennt ihr eigentlich schon den tollen Eckenrunder von Angela Sewrella? Eine prima Erfindung, mit der alle Ecken garantiert gleichmäßig rund werden! Konnte ich bei diesem Projekt gut gebrauchen.


Heute Nachmittag werde ich dem Heimwerkerkönig einen kleinen Besuch abstatten. Vielleicht hat er ja ein Stück Erdbeerkuchen für mich... Aber jetzt schaue ich erst mal beim Creadienstag vorbei.

Sonntag, 7. Juli 2013

Mach mit bei der Sommer-Armbändchen-Linkparty !


Endlich Sommer !!!

Die Sonne scheint, es ist warm, und wir können endlich unsere kurzen Sachen aus dem Schrank holen. Für mich gehören zu einem lässigen Sommeroutfit unbedingt ein paar schöne Armbändchen dazu. Weil ich zu meinem neuen Neon-Outfit keine passenden Armbänder hatte, habe ich mir selbst welche genäht. Euer Feedback dazu war großartig (Danke!!!) und hat mich auf die Idee gebracht, eine Sommer-Armbändchen-Linkparty zu starten.

Alle, die ich mit meinem Bändchenfieber angesteckt habe, möchte ich gerne zu dieser Linkparty einladen. Egal ob genäht, gestickt, gehäkelt, geknüpft oder sonstwie gebastelt, egal ob für euch selbst, eure Kinder oder die beste Freundin - hier könnt ihr bis zum Herbstanfang eure Sommer-Armbändchen verlinken. Mein Traum wäre, eine riesengroße, bunte Kollektion verschiedenster Armbändchen zu sehen, die allesamt zeigen: Endlich Sommer !!!


Donnerstag, 4. Juli 2013

DIY-Armbändchen zum Neon-Outfit - Teil 1



Ihr Lieben, erst mal Danke schön für die vielen netten Kommentare, die ihr mir letzte Woche zu meinem Neonshirt hinterlassen habt. Ich habe mich über jeden einzelnen sehr gefreut!

Mir war ja schnell klar, dass ich zu meinem neuen Liebling im Kleiderschrank unbedingt noch ein paar Armbändchen brauche. Denn was wäre ein cooles T-Shirt ohne passenden Armschmuck? Und weil in meiner Sammlung partout nichts zu finden war, dachte ich mir mal wieder: Selber machen!!!


Also habe ich spontan alles zusammengesucht, was im Haushalt zu finden war und geeignet erschien: Stoffreste, Webbänder, Lederbänder, Jersey, Perlen, Druckknöpfe, Schlüsselringe, Neon-Garn - ganz wichtig!... Das kreative Chaos war riesig!!!


Ich muss im Kreativrausch gewesen sein, denn herausgekommen sind so viele Armbändchen, dass ich sie in einem Post gar nicht alle zeigen kann. Ich muss jetzt immer auswürfeln, welche Bändchen ich in welcher Kombination zu meinem Neonshirt anziehe... tsss, Luxusprobleme!!! *lach*... Es wird also noch mal irgendwann Teil 2 geben.

Das Schöne ist: Sie passen auch ganz toll zu blauen und grünen Sachen. Ich liebe einfach diese frischen Kombinationen aus Birnengrün, Swimmingpool-Blau, Türkis und Neongelb. Das ist für mich Sommer pur!


Eins meiner Lieblingsbändchen ist jetzt schon "Relax". Es ist wieder eine kleine 80er-Jahre-Reminiszenz, aber auch ansonsten ein gutes Motto. Leider war im Buchstabensalat kein "E" mehr zu finden, sonst hätte es noch ein Bändchen mit "Take on me" gegeben. *grins*... "Happy" habe ich aus der Webkante eines Hamburger-Liebe-Stoffes ausgeschnitten und auf den Birnenstoff von Farbenmix appliziert. Ansonsten waren noch aquablauer Chevron, Neon-Sternchen-Webband und der Sternchen-Zierstich meiner Nähmaschine mit im Spiel.

Tja, und jetzt fehlt mir eigentlich nur noch die passende Tasche...  Mal sehen, ob ich bei RUMS ein paar Anregungen bekomme.


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Lösungsbuchstabe Nr. 5 der Blog-Schnitzeljagd!

Montag, 1. Juli 2013

color me happy ! #7 fruity orange






Selten habe ich ein strahlenderes, leuchtenderes, intensiveres Orange gesehen als beim Ballonglühen. Wenn die Heißluftballone bei Einbruch der Dunkelheit zum Glühen gebracht werden, stockt einem der Atem und Gänsehaut macht sich breit. Gut, wenn man da jemanden zum Anlehnen und Festhalten hat... Mehr Orange sammeln im Monat Juli was eigenes und jolijou.